Pflanzenheilkunde

Pflanzenheilkunde

 

Im Ayurveda werden heilkräftige Pflanzen innerlich und äußerlich in Form von Pulvern, Tabletten, Tees, Kaltauszügen, öligen Auszügen, alkoholischen Auszügen, Extrakten, Inhalationen, Zigaretten, Saunaaufgüssen, Badezusätzen, Einläufen, Marmeladen und Sirups eingesetzt. Zu jeder ayurvedischen Erstanamnese gehört bei mir die Verschreibung ayurvedischer Kräuter und Substanzen, einzig und allein bei sehr leichten Beschwerden reicht eine reine Ernährungsumstellung aus.

Medikamente innerhalb der Ayurvedamedizin können auch mineralischer oder tierischer (wie z. B. Eierschalen, Pfauenfedern, Perlen) Herkunft sein. Die Lehre von den ayurvedischen Substanzen nennt sich auf Sanskrit Dravyaguna. Dravya bedeutet soviel wie Substanz und Guna soviel wie Eigenschaft. Alle ayurvedischen Heilmittel sind innerhalb eines differenzierten Systems nach Eigenschaften, Geschmack, Thermik, Nachverdauungseffekt und spezieller Wirkungrichtung kategorisiert, so dass sie entsprechend der ayurvedischen Diagnostik passgenau eingesetzt werden können.

Sie werden seit Jahrhunderten mit Erfolg in vielen Ländern Asiens und mittlerweile auch Europas und Amerikas eingesetzt. Da in den alten vedischen Schriften für eine Verwendung lokaler Heilpflanzen plädiert wird, setze ich mich für eine Integration westlicher Heilpflanzen in die Therapie entsprechend der Ayurvedalehre ein. Ergänzend werden von mir auch anthroposophische Präparate verschrieben, die oftmals schwer erhältliche ayurvedische Medikamente ersetzen können.